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Direktbanken erobern den Markt |
Als vor 46 Jahren die ersten Direktbanken mit einem Fax- und Briefbanking, für ihre Kunden bereitstanden, hat niemand auch nur geahnt , dass damit ein Finanzmarkt eröffnet wurde, der Jahrzehnte später, über viele Millionen Kunden, verfügen würde.
Als dass Telefonbanking in den 90er Jahren, von den Unternehmen eingeführt wurde, war sich auch hier niemand bewusst, dass dies der erste Schritt, zum großen Knall des Multimedialen Direktbanking sein sollte. Seit dem Jahr 2000 ist der Zuwachs, an Direktbankkunden so rasant angestiegen, dass sich die anderen Banken über den mangelten Kundenzulauf Gedanken machen müssen.
Warum ist der Zulauf bei den Direktbanken nicht zu stoppen?
Die Direktbanken bestechen durch ihre günstigen Konditionen. Diese Konditionen kommen zustande, da eine Direktbank auf die örtlichen Filialen komplett verzichtet. Der Direktbankkunde muss dadurch aber nicht einen verminderten Service befürchten.
Im Gegenteil, viele Direktbanken bieten einen rund um die Uhr Kunden- Service an. Jeder Kunde, kann diesen Service online im Internet, oder per Telefon zu einem Call-Center nutzen.
Die meisten Direktbanken arbeiten auch schon mit Call-Centern zusammen, die einen 24 Stunden- Kunden- Service anbieten.
Inzwischen stellen auch einige Direktbanken, unabhängigen Finanzunternehmen ein, bei denen der Kunde ggf. einen persönlichen Beratungstermin erhalten kann.
Was können die Direktbanken?
Neben einer, meistens kostenfeien, Girokontoführung stehen die Direktbanken den Filialbanken in nichts nach. Auch hier kann der Kunde, von einem Tages- oder
Festgeldkonto, über einen Immobilien- und Ratenkrediten, bis hin zu einem Wertpapierdepot, aus der breiten Produktpalette der Direktbanken alles nutzen.
Die Direktbanken arbeiten mit den Filialen der Deutschen Post zusammen, um einen Neukunden bei einer Konto-oder Depoteröffnung, zu identifizieren. Dies wird durch ein sogenanntes Post-Ident durchgeführt. Dieses Verfahren wird direkt am Schalter ausgeführt und beugt dem Identitätsmissbrauchs vor. Das Konto kann jederzeit für Überweisungen, Auszahlungen oder ggf. Rücküberweisungen genutzt werden.
Wie sicher ist eine Direktbank?
Es gibt zwei Optionen beim Direktbanking, einmal hat der Kunde die Möglichkeit das Online- Banking zu nutzen. Hierfür benötigt der Kunde die Zugangsdaten (in vielen Fällen ist dies ein Zahlencode) und die Transaktionsnummern (diese können per Post oder per Handy zugesendet werden). Die zweite Möglichkeit ist die Form des Telefon-Banking, auch hier wird meistens ein Zahlencode verwendet oder es wird eine Sicherheitsfrage gestellt.
Wie bei allen anderen Banken, ist die Einlagensicherheit durch die EU-Richtlinien zum Mindestschutz für die Kunden, bei Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz einer Bank gewährleistet. Alle deutschen Bankinstitute, zudem zählen auch die Direktbanken, haben sich bei der Entschädigungseinrichtung der deutschen Banken GmbH gesetzlich zusammengefunden. Diese Einlagensicherung gibt einen Mindestschutz von 100.000 Euro pro Bankkunde und Unternehmen. Seit dem 31.12.2010 ist dieser Sicherungsbetrag bindend. Viele Direktbanken bieten darüber hinaus zusätzliche individuelle Sicherheitsfaktoren, die der Kunde auf den Internet Seiten seiner Bank einsehen kann.
Der Bankkunde, der die Internet- Strukturen einer Direktbank für sich nutzt, kann durch die Kostenvorteile bis zu 100 Euro im Jahr sparen. |