Mit Fonds ein solides
Portfolio konstruieren
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Vielen Anlegern geht es bei der Kapitalanlage zunehmend um einen hohen
Sicherheitslevel und weniger um Rendite um jeden Preis. Dies liegt zum
einen begründet in den negativen Erfahrungen, die viele Investoren in
der Vergangenheit mit spekulativen Investments machen mussten. Zum
anderen spielt auch der in anderem Zusammenhang viel zitierte
demographische Faktor in dieser Hinsicht eine bedeutende Rolle. Die
vermögenden Anleger der Republik nähern sich dem Eintritt in den
Ruhestand an und möchten folglich die Risiken in ihren zur
Alterssicherung bestimmten Portfolios reduzieren.
Diese Auffassung ist
durchaus richtig. Ein in die Jahre gekommener Anleger hat nicht die
Zeit, die notwendig ist, um größere Verluste im Aktienmarkt auszusitzen.
Vielmehr geht s mit der Annäherung an die gesetzliche Altersgrenze bzw.
dem Anrücken des geplanten Eintritts ins Rentnerdasein zunehmend um den
Kapitalerhalt und weniger um die Wahrnehmung von Wachstumspotenzialen. Anleger mit einer solchen Fokussierung fahren am besten mit einer gut
gewählten Mischung aus verschiedenen Fonds höchster Qualität in ihrem
Depot. Wenige Jahre vor dem Rentenbeginn sollte der Schwerpunkt auf Rentenfonds
liegen, deren Anlagefokus sich auf Anleihen höchster Bonität mit
geringer Restlaufzeit konzentriert. Hier sind nur geringe Schwankungen
zu erwarten. Weiterhin sollten konservativ ausgerichtete Immobilienfonds
nicht fehlen.
Wichtig ist, dass die Produkte im
Depot regelmäßig Ausschüttungen vornehmen, denn dies senkt das Risiko
zusätzlich. Zur Sicherung des Vermögens gegen Inflation kann ein
geringer Anteil der Vermögenswerte (maximal fünf Prozent) in einen
Fonds investiert werden, dessen Anlagegegenstand der Ankauf physischer
Rohstoffe ist. Wer trotz der Risiken an den Entwicklungen der
Aktienmärkte partizipieren möchte, wählt einen weltweit aufgestellten
Dachfond mit Kapitalgarantie, der ausschließlich in Blue Chips mit
hoher Dividendenrendite investiert.
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